Ernährung

Wir finden, dass die Ernährung das A & O der Katzenhaltung ist.

Aus diesem Grund haben wir uns intensiv mit dem Thema artgerechte Ernährung von Katzen auseinandergesetzt, recherchiert, mit Experten und verschiedenen Futtermittelherstellern und Tierärzten gesprochen, zahlreiche Seminare besucht und unser eigenes Resume aus der Theorie und eigenen Praxiserfahrung gezogen.

Fakt ist: Katzen sind reine Carnivoren, das heißt Fleischfresser. Ihr Verdauungsapparat ist so ausgerichtet, dass es tierische Kost leicht verarbeiten und verwerten kann. Folglich heißt dies, dass wir weitgehend auf pflanzliche Bestandteile im Futter (besonders Getreide) verzichten müssen. Wer nun damit argumentiert, dass Katzen in der Natur ebenfalls Nager fressen, deren Mageninhalt pflanzliche Bestandteile aufweisen, der hat zwar Recht – jedoch ist der prozentuale Anteil im Vergleich zum Muskelfleisch z.B. einer Maus sehr gering. Diverse Futtermittelhersteller nutzen jedoch Getreide, um das Futter zu strecken und für die Produktion günstiger zu gestalten. Ein weiterer beliebter Trick ist der Zusatz von Zucker. Obwohl eine Katze keinen Geschmacksinn für Süßes besitzt, nutzen die Hersteller Zucker als Bindemittel oder für eine optisch ansprechendere Färbung des Gelees, der Sauce und des (geringen) Fleischanteils. Oftmals lassen sich die Firmen auch tolle andere Fachwörter für Zucker einfallen, sodass man statt dem Begriff ‚Zucker‘, Worte findet wie: Geliermittel, E-Zusatzstoffe, Melasse oder verschiedene Saccaride. Kein Wunder, dass viele Katzen heutzutage durch künstliche Zusatzstoffe, Abfallprodukte und Zucker in Kombination mit einem zu geringen Fleischanteil an diversen Allergien und Diabetes leiden! Hierbei sollten wir noch betonen, dass Trockenfutter für die dauerhafte Versorgung von Katzen aufgrund der Inhaltsstoffe und des zu geringen Feuchtigkeitsgehaltes nicht geeignet ist. 

Der Verdauungstrakt, bzw. Darm der Katze ist mit vielen Nervenbahnen versehen. Die Produktion von „glücklichmachenden“ Hormonen findet bei der Katze größtenteils im Darm statt. Bei falscher Zusammensetzung und vielen, künstlichen Zusatzstoffen, die ein Katzenkörper nicht benötigt, kommt es dauerhaft zu einer Störung. Das nicht nur gesundheitliche Folgen, sondern auch psychische. In der heutigen Zeit sind sogar Depressionen bei Tieren aufgrund falscher Ernährung keine Seltenheit. Verhält sich ihre Katze merkwürdig und verändert sich ihr Charakter/Wesen, solltet ihr zusätzlich zu einer tierärztlichen Diagnose das Futter der Katze genauer unter die Lupe nehmen.  

Worauf wir achten ist eine klare Deklaration des Futterinhalts mit hohem Fleischanteil. Tierische Nebenprodukte dürfen im Futter enthalten sein, wenn die Art genau definiert ist. Herz und Leber sind aufgrund des Tauringehalts sinnvoll. Tierische Nebenprodukte sind nicht für den menschlichen Verzehr geeignet und können Hufe, Krallen, Schnäbel, Geschlechtsorgane und Knochenmehl enthalten, sollten diese nicht ausreichend deklariert sein.

Unser Tipp: Achtet mehr auf eine transparente Deklarierung der Inhaltsstoffe, auf versteckte Zusätze und nicht auf Marketingmaßnahmen oder einem tollen Design. Greift lieber etwas tiefer in die Tasche für hochwertiges, artgerechtes Futter – das werdet ihr euch früher oder später aufgrund falscher Ernährung beim Tierarzt sparen.

Falls ihr wissen möchtet, welches Futter WIR unseren Katzen geben, schaut mal unter www.catnatural.de vorbei. Da wir persönlich und unsere Katzen von diesem Futter überzeugt sind, arbeiten wir eng mit diesem Hersteller zusammen. Tierversuchsfrei, ohne Getreide und Zucker, deklarierte Inhaltsstoffe inklusive der tierischen Nebenerzeugnisse und Lebensmittelqualität. Alle Kittenkäufer erhalten bei Auszug der Kleinen ein kleines Futterpaket von ihrem gewohnten Nassfutter.

Setzt euch mit der Ernährung eurer Katze etwas auseinander und informiert euch – eure Samtpfote wird es euch mit bester Gesundheit und Zufriedenheit danken!